Holy Mess

Sparks Joy

„Ein Lob auf das Chaos: Warum das Versprechen des Minimalismus ein buchstäblich leeres ist.

Viele Menschen träumen von absoluter Ordnung, weniger Besitz halten sie für mehr. Auch unsere Autorin befolgte das Minimalismus-Gebot. Aber sie beginnt gerade, zum Gegenteil zu konvertieren.

Das Chaos ist ein Versprechen

Woher also kommt diese neue Freude an streng minimalistischer Ordnung? Wie kann es sein, dass Videos zu #decluttering millionenfach angeklickt werden und man heute so weit geht, Aufräumen und Saubermachen als meditativen Akt zu beschreiben? Eine Erklärung könnte lauten: Der Wunsch nach Ordnung wächst, wenn die Welt im Chaos zu versinken droht. Es geht um das Gefühl, das Leben, oder zumindest einen kleinen Teil davon, im Griff zu haben: mehr Kontrolle, mehr Sicherheit, mehr Kontinuität. (…)

Die Zeichen stehen unmissverständlich auf Verzicht. Sich demonstrativ dem Konsum zu verweigern, sich vom Materialismus loszusagen, das macht sich gut. Doch die ständige Zurückhaltung, zu glauben, immer performen zu müssen und ständig beobachtet zu sein, führt zu einer gezähmten Version unseres Selbst. Und wo wäre dieses Vorzeige-Ich besser zu Hause als im spaßbefreiten, kargen Raum? (…)

Das Chaos ist ein Versprechen: Hier darf gelebt werden. Man muss sich nicht ständig benehmen, kann faul auf der Couch liegen und die Dinge auch mal gut sein lassen. Vor kurzem war zu hören, dass selbst Marie Kondo inzwischen (nach Kind Nr. 3) nicht mehr ganz so hyperordentlich lebe wie noch vor zehn Jahren – und: Es gehe ihr gut damit. Das Chaos löst Freude aus, sparks joy.“

Artikel von Lea Hagmann Wohnen 15.06.2023 in der Bellvue.NZZ.ch

Artemed

Ich bin wiedergekommen
Janosch und Christian (von links nach rechts) – Foto ©2026 Dipl. Des. Nicola Maschkowitz

Ohne Christian und sein Team geht‘s nicht auf der Dermatologie Station der Artemed Fachklinik in München. Merci!

Bayrischer Humor

Ich bin auf Sie angewiesen, aber Sie nicht auf mich! Merken Sie sich das! __Karl Valentin

Schaukasten von gottseidank.com am Marienplatz in München. Foto ©2026 Dipl. Des. Nicola Maschkowitz

Anaïs Nin

Angst ist der größte Feind der Liebe. Man fühlt sich dann, als klammere sich ein Ertrinkender an einen. Man möchte ihn retten, weiß aber, dass er in seiner panischen Angst den Retter mit ins Verderben reißt.

Spargel

Bei schönem Wetter schmeckt Spargel mit fruchtigem Mango-Cashew-Dip und Badischen Kratzede: Dünn, locker, knusprig – jetzt kann ich`s! Foto ©2026 Dipl.-Des. Nicola Maschkowitz

Be proud

of your life

For what it’s worth: it’s never too late or, in my case, too early to be whoever you want to be. There’s no time limit, stop whenever you want. You can change or stay the same, there are no rules to this thing. We can make the best or the worst of it. I hope you make the best of it. And I hope you see things that startle you. I hope you feel things you never felt before. I hope you meet people with a different point of view. I hope you live a life you’re proud of. If you find that you’re not, I hope you have the courage to start all over again.

Zitat von Francis Scott Fitzgerald (* 24. 9. 1896 in St. Paul, Minnesota; † 21. 12. 1940 in Hollywood, Los Angeles) amerikanischer Schriftsteller, in einem Brief an seine Tochter „Scottie“

Epiktet

Epiktet (55 – 135 n. Chr.) war ein griechischer Philosoph des Stoizismus, der einen Großteil seines Lebens als Sklave in Rom diente. Als Sklave geboren, war Freiheit ein lebenswichtiger Wert. Dabei sah er geistige Freiheit als fundamental an, da sie Menschen überall frei sein lässt. ….

„Es sind nicht die Dinge selbst, die uns beunruhigen, sondern die Meinung, die wir über diese Dinge haben.“

„Was all die Dinge betrifft, die es in der Welt gibt, so hängen einige von uns ab, andere dagegen nicht.“

„Wenn sie schlecht über dich reden, und es wahr ist, korrigiere dich selbst; wenn es eine Lüge ist, lach darüber.“

„Die Meinungen und Probleme anderer Menschen können ansteckend sein. Sabotiere dich nicht selbst, indem du unfreiwillig negative und unproduktive Einstellungen durch deine Freundschaften mit anderen annimmst.“

„In unserem eigenen Unglück müssen wir uns an unsere Konformität erinnern, mit der wir das Unglück anderer betrachten.“

I love your English

War wohl kein Kompliment

Auf der Schürze von Richard, der Wildfleisch auf dem Berliner Wochenmarkt verkauft, steht „richard’s wild“ => Richard ist wild

„Partnerlook“ ein typischer Pseudoanglizismus und 25 andere Englischpatzer erklärt und korrigiert von Peter Littger in der Wirtschaftswoche vom 8.4.2023