Die Art

wie Dich jemand behandelt, sagt aus, was für ein Mensch er ist und nicht, was für ein Mensch Du bist.

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Gefährlich

Lecker

Lebensmittelkonzerne machen uns gezielt abhängig von ungesundem Müll.

Die Lebensmittelindustrie sei keinen Deut besser als Zigarettenhersteller, kritisiert der Arzt Chris van Tulleken. Auf Kosten unserer Gesundheit würden Profite gesteigert.

In „Gefährlich lecker“ zeigt van Tulleken, wie sich hoch verarbeitete Lebensmittel auf unseren Körper auswirken. Heyne-Verlag, 416 Seiten, 24,70 Euro

Wir sind alle Teil eines Experiments, dem wir nicht zugestimmt haben. __Chris van Tulleken

Van Tulleken: Mein Buch enthält eine simple Einladung an alle Leserinnen und Leser, die sich süchtig fühlen: Essen Sie, während Sie lesen. Und vielleicht werden Sie am Ende des Buches feststellen, dass Sie dieses Essen einfach nicht mehr wollen. Viele Leute merken, sobald sie anfangen, das Zeug bewusst zu kauen und es zu inspizieren: Oh, das ist ja gar kein richtiges Essen. Mein Getränk ist eine Mischung aus künstlichen Farbstoffen und künstlichen Aromen, und mein Erdbeerjoghurt ist voll mit modifizierter Maisstärke und hat noch nie eine Erdbeere gesehen.

Aber gesunde Ernährung kostet Geld und Zeit. Man braucht Küchenutensilien, eine Gefriertruhe, Tupperboxen, Zeit zum Vorkochen und so weiter. Lange Zeit wurde diese Arbeit von Frauen erledigt. Die hoch verarbeiteten Lebensmittel hatten also auch Vorteile, weil sie den Frauen den Weg in die Arbeitswelt erleichterten.“ (…) Interview von Magdalena Pötsch, DerStandard.at, 25. Juni 2023

Keine gute Lösung, wenn das der Preis ist!

Holy Mess

Sparks Joy

„Ein Lob auf das Chaos: Warum das Versprechen des Minimalismus ein buchstäblich leeres ist.

Viele Menschen träumen von absoluter Ordnung, weniger Besitz halten sie für mehr. Auch unsere Autorin befolgte das Minimalismus-Gebot. Aber sie beginnt gerade, zum Gegenteil zu konvertieren.

Das Chaos ist ein Versprechen

Woher also kommt diese neue Freude an streng minimalistischer Ordnung? Wie kann es sein, dass Videos zu #decluttering millionenfach angeklickt werden und man heute so weit geht, Aufräumen und Saubermachen als meditativen Akt zu beschreiben? Eine Erklärung könnte lauten: Der Wunsch nach Ordnung wächst, wenn die Welt im Chaos zu versinken droht. Es geht um das Gefühl, das Leben, oder zumindest einen kleinen Teil davon, im Griff zu haben: mehr Kontrolle, mehr Sicherheit, mehr Kontinuität. (…)

Die Zeichen stehen unmissverständlich auf Verzicht. Sich demonstrativ dem Konsum zu verweigern, sich vom Materialismus loszusagen, das macht sich gut. Doch die ständige Zurückhaltung, zu glauben, immer performen zu müssen und ständig beobachtet zu sein, führt zu einer gezähmten Version unseres Selbst. Und wo wäre dieses Vorzeige-Ich besser zu Hause als im spaßbefreiten, kargen Raum? (…)

Das Chaos ist ein Versprechen: Hier darf gelebt werden. Man muss sich nicht ständig benehmen, kann faul auf der Couch liegen und die Dinge auch mal gut sein lassen. Vor kurzem war zu hören, dass selbst Marie Kondo inzwischen (nach Kind Nr. 3) nicht mehr ganz so hyperordentlich lebe wie noch vor zehn Jahren – und: Es gehe ihr gut damit. Das Chaos löst Freude aus, sparks joy.“

Artikel von Lea Hagmann Wohnen 15.06.2023 in der Bellvue.NZZ.ch

Artemed

Ich bin wiedergekommen
Janosch und Christian (von links nach rechts) – Foto ©2026 Dipl. Des. Nicola Maschkowitz

Ohne Christian und sein Team geht‘s nicht auf der Dermatologie Station der Artemed Fachklinik in München. Merci!

Bayrischer Humor

Ich bin auf Sie angewiesen, aber Sie nicht auf mich! Merken Sie sich das! __Karl Valentin

Schaukasten von gottseidank.com am Marienplatz in München. Foto ©2026 Dipl. Des. Nicola Maschkowitz

Anaïs Nin

Angst ist der größte Feind der Liebe. Man fühlt sich dann, als klammere sich ein Ertrinkender an einen. Man möchte ihn retten, weiß aber, dass er in seiner panischen Angst den Retter mit ins Verderben reißt.

Spargel

Bei schönem Wetter schmeckt Spargel mit fruchtigem Mango-Cashew-Dip und Badischen Kratzede: Dünn, locker, knusprig – jetzt kann ich`s! Foto ©2026 Dipl.-Des. Nicola Maschkowitz